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Gemeinde Michelau  |  E-Mail: rathaus@gemeinde-michelau.de  |  Online: http://www.gemeinde-michelau.de

NATURA 2000

Managementplan
Natura 2000

 

 

Am 01. April 2016 ist die Bayerische NATURA 2000-Verordnung in Kraft getreten. Somit liegen nun für alle NATURA 2000-Gebiete verbindliche Gebietsabgrenzungen im Maßstab 1:5000 vor.

 

Weiterführende Informationen, z.B. Stand der NATURA 2000-Managementplanung in Oberfranken bzw. Pläne finden Sie unter www.reg-ofr.de/natura2000

 

 

 

 

Managementplan für das NATURA 2000-Gebiet im Maintal zwischen Theisau und Lichtenfels liegt vor

 

 

 

Am 14. Dezember 2017 wurde im Landratsamt Lichtenfels der fertiggestellte Managementplan für das NATURA 2000-Gebiet "Maintal von Theisau bis Lichtenfels" an das Landratsamt, an die beteiligten Städte Burgkunstadt und Lichtenfels, die Gemeinden Altenkunstadt, Hochstadt a. M., Michelau i. Ofr., den Markt Marktzeuln sowie die Fachbehörden durch die Regierung von Oberfranken überreicht.

 

Der Plan wird dauerhaft in den Rathäusern der beteiligten Städte und Gemeinden, im Landratsamt und im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) zur Einsichtnahme vorgehalten.

 

Aufgabe von NATURA 2000 ist es, das europäische Naturerbe zu bewahren und die Gebiete europäischen Ranges in ihrem guten Zustand zu erhalten. Aus diesem Grund werden in Bayern mit allen Beteiligten vor Ort sog. Managementpläne erarbeitet. Für den vorliegenden Plan fanden mehrere Öffentlichkeitsveranstaltungen statt. Der Managementplan zeigt auf, welche Maßnahmen im NATURA 2000-Gebiet notwendig sind, um einen günstigen Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten zu gewährleisten oder wiederherzustellen.

 

Der Managementplan ist Leitlinie des staatlichen Handelns. Für die Grundeigentümer und Bewirtschafter trägt er zur Planungssicherheit bei. Es besteht für Privateigentümer keine Verpflichtung, die Maßnahmen des Managementplans umzusetzen. Sie sollen auf freiwilliger Basis und v. a. im Rahmen von Förderprogrammen umgesetzt werden. Rechtsverbindlich ist jedoch das gesetzliche Verschlechterungsverbot (§§ 33 Abs. 1, 34 Bundesnaturschutzgesetz), das unabhängig vom Managementplan greift. Alle Maßnahmen, die zu einer erheblichen Verschlechterung der für das Gebiet maßgeblichen Lebensraumtypen und Arten führen, sind demnach verboten. Ob Maßnahmen in Konflikt mit dem Verschlechterungsverbot geraten können, muss jeweils im konkreten Einzelfall beurteilt werden. Hierzu wie auch zu Fördermöglichkeiten berät die zuständige Untere Naturschutzbehörde in Zusammenarbeit mit dem forstlichen NATURA 2000-Sachbearbeiter am AELF/Dienststelle Lichtenfels.

 

Die Regierung von Oberfranken, höhere Naturschutzbehörde, bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und hofft mit dem Managementplan zur Erhaltung des naturschutzfachlich wertvollen Gebietes beitragen zu können.

 

Bayreuth, den 14.12.2017

 

Regierung von Oberfranken, Höhere Naturschutzbehörde

 

gez. H. Friedlein, RDin

 

 

 

 

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